Wie Designer:innen lernen können, ihr „Baby“ loszulassen – und dadurch erfolgreicher werden 🤔
Design ist mehr als nur ein Job – es ist eine Berufung. Für viele Designer:innen fühlt sich jede Kreation an wie ein kleines Kunstwerk, ein Stück von ihnen selbst. Egal, ob es ein Logo, eine Website oder eine Illustration ist – in jedes Projekt fließen Kreativität, Herzblut und Persönlichkeit. Und genau das macht es so schwer. Denn wer gibt schon gerne sein „Baby“ ab? Und wer verlangt dafür auch noch Geld? 🙈
🔆 Designen ist Kreieren
Wenn ein:e Designer:in ein Logo entwirft, geht es nicht nur darum, ein optisch ansprechendes Ergebnis zu liefern. Es geht darum, ein Symbol zu erschaffen, das die Identität eines Unternehmens verkörpert. Das Ergebnis ist persönlich. Es ist mehr als die Summe aus Linien, Farben und Typografie – es ist Deine Kreation.
⁉️ Aber hier beginnt auch das Dilemma. Denn sobald der Kunde sein Feedback gibt – und es gibt immer Feedback – fühlt es sich manchmal an, als würde jemand Deine Vision anzweifeln. „Was, wenn sie es nicht verstehen? Was, wenn sie es verändern?“ Gedanken wie diese sind allzu menschlich. Und doch sind sie genau das, was Dich als professionelle:n Designer:in wachsen lässt. 🌱
⚠️ Der entscheidende Perspektivwechsel
Hier liegt der Schlüssel: Design ist kein Selbstzweck. Es mag sich anfühlen wie Dein Baby, aber am Ende gehört es nicht Dir – es gehört Deinem Kunden. Dieser Perspektivwechsel ist schwer, aber essenziell. Es bedeutet, loszulassen und zu akzeptieren, dass Deine Arbeit einen Zweck erfüllt, der über Deine eigene Vision hinausgeht.
🤑 Und ja, das schließt auch die Vergütung mit ein. Viele Designer:innen kämpfen mit der Frage: „Ist meine Arbeit wirklich diesen Preis wert?“ Die Antwort lautet: Ja, sie ist es. Denn Du verkaufst nicht nur ein Design. Du verkaufst Deine Expertise, Deine Zeit und Deine Fähigkeit, die Botschaft eines Unternehmens visuell auf den Punkt zu bringen.
Wie Du lernst damit umzugehen
✅ Trenne Emotionen von der Arbeit: Es ist okay, stolz auf Deine Kreation zu sein. Aber sie gehört zum Prozess, nicht mehr zu Dir.
✅ Akzeptiere Feedback als Chance: Auch wenn es unangenehm ist, führt es oft zu einem besseren Ergebnis.
✅ Wertschätze Deine Arbeit – und lass sie ziehen: Dein Design erfüllt seinen Zweck erst, wenn es die Hände des Kunden erreicht.
💡 Das Ergebnis: Mehr Freiheit und mehr Erfolg
Indem Du lernst, Dein „Baby“ loszulassen, wirst Du nicht nur entspannter, sondern auch erfolgreicher. Du wirst Kunden finden, die Deine Arbeit zu schätzen wissen – und bereit sind, den Wert Deiner Expertise anzuerkennen. Es ist ein Prozess, der sich lohnt.
Lass uns von Designer zu Designer:in über Deine Babys sprechen und Hashtag#gemeinsamwachsen
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🤓 Ich bin Florian, Stratege und Mentor für Marken, Menschen, Designer:innen und fasziniert vom Thema KI-Assistent:innen.